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ALLAN COMPTON

(USA)

KANDIDAT FÜR DAS AMT DES SCHATZMEISTERS

 

Warum brauchen wir die IPV?

Die Unterstützung der Forschung, die Erhaltung der erstklassigen Ausbildung und die Integration der psychoanalytischen Profession in die sich rasch wandelnde, stetig zusammenschrumpfende Welt sind Ziele, die nur eine globale Organisation zu realisieren vermag.

 Unsere Grundlage ist die Psychoanalyse als Behandlung und als Forschungsinstrument. Unsere Profession ist vom Zustrom der Patienten und Kandidaten abhängig, und das bedeutet, daß sie die Effizienz der psychoanalytischen Behandlung nachweisen und in der Öffentlichkeit bekannt machen muß. Erfolgreiche Behandlung und Forschung setzen eine konsequente und kreative Ausbildung voraus sowie die Aufrechterhaltung von klar definierbaren globalen Standards, die für die Psychoanalyse charakteristisch sind und uns von anderen Therapieformen unterscheiden.

Wachstum in und ausgehend von Europa und die volle Integration von Nord- und Lateinamerika sind wesentlich für den künftigen Erfolg und die Erweiterung unserer Profession. Die regionalen psychoanalytischen Organisationen müssen gestärkt, die wechselseitige Bereicherung von verschiedenen Kulturen und die globale Orientierung müssen gefördert werden.

 Deshalb brauchen wir die IPV. Dies sind die Funktionen, die die IPV erfüllen kann und für uns alle erfüllt. Selbst ein Bruchteil davon ist für eine derart kleine Gruppe eine gewaltige Aufgabe. Jeder dieser Aufgaben ist auf eine effiziente, ökonomische Struktur und Administration angewiesen.

 Ich besitze ausgedehnte Erfahrungen im Finanz- und Administrationsbereich von Organisationen. Ich war drei Jahre lang Schatzmeister meiner lokalen Gesellschaft und konnte dazu beitragen, das erste ausgeglichene Budget nach zehn Jahren aufzustellen, die Ausgaben von Anlagen zu stoppen und einen verantwortliche Kontrolle der Investitionen zu gewährleisten. Im nationalen Rahmen habe ich im Finanzkomitee der APsaA acht Jahre lang mitgearbeitet und den Vorsitz von Subkomitees für Investment- und Vertragskontrolle innegehabt. Ich wurde für die Dauer von vier Jahren zum Councilor-at-Large gewählt, war Schatzmeister und wurde zum Vermögensverwalter des Sigourney Award ernannt. Auf internationaler Ebene gehörte ich acht Jahre lang dem Budget- und Finanzkomitee der IPV an, führte ein professionelles Portfoliomanagement ein und wurde der erste Vorsitzende des Investment-Kontrollkomitees. Die IPV benötigt ein Finanzkomitee, das die Verantwortung nicht nur für die Budgetierung der Einnahmen und Ausgaben, sondern für das Management der Finanzen der Vereinigung übernimmt, ein Finanzkomitee, das Einnahmequellen über die Beiträge hinaus erschließt und den Gewinn aus — finanziellem, personellem und wissenschaftlichem — Kapital maximiert.

 Auch im Ausbildungs- und wissenschaftlichen Bereich verfüge ich über umfassende Erfahrungen. Auf lokaler Ebene war ich Vorsitzender von Fakultäts- und Curriculumskomitees und Stellvertretender Leiter des Ausbildungsausschusses; ich habe ausgedehnte Lehr- und Vorlesungserfahrungen und habe Ausbildungsfälle supervidiert und analysiert. Ich bin Klinischer Professor für Psychiatrie an der UCLA, wo ich ein Seminar über Forschungsmethodik leitete und vier Jahre lang das Amt des Direktors der Psychotherapeutischen Ambulanz innehatte. Ich habe mehr als vierzig Beiträge in Fachzeitschriften veröffentlicht. Gegenwärtig arbeite ich an einem Buch über Agoraphobie und Angst. Ich bin Verfasser der Omnibus Science Initiative der APsaA, einer Sammlung von Vorschlägen des Vorstands, die der Wissenschaft in der gesamten Vereinigung eine Stimme verleihen soll.

 Viele Amtsträger psychoanalytischer Gruppen sind überstrapaziert. Ich habe die Absicht, lediglich ein Amt in psychoanalytischen Organisationen zu übernehmen: das des IPV-Schatzmeisters. Ich sehe die Zukunft der IPV indes nicht allein unter finanziellem Blickwinkel. Wir müssen lokale, regionale und globale Bedürfnisse ausgewogen behandeln und die Funktionen, die nur eine weltweite psychoanalytische Organisation zu erfüllen vermag, ausweiten.

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